Ernährungsförderung in Tansania

Gemeinsam mit dem tansanischen Verein WOMEDA führen wir ein einjähriges Projekt durch, das 200 durch HIV und Malaria beeinträchtigte Frauen und ihre 800 Kinder dabei unterstützt, sich selbst wieder ausreichend und gesund ernähren zu können.

Ziele

Kagera liegt im Nordwesten Tansanias. Zu Beginn der 1980er Jahre brach dort AIDS/HIV aus. Zudem beeinträchtigten Malaria-Erkrankungen stark die bäuerlichen Haushalte. Viele der Mütter und ihrer Kinder leiden stark unter Hunger und mangelhafter Gesundheit; daher können auch immer weniger Kinder zur Schule und Frauen zur Arbeit gehen, um die Verpflegung ihrer Familien sicherzustellen und selbstbestimmt leben zu können. Der Verein WOMEDA (Women`s and Men`s for Destined Achievements) hat als Reaktion auf die Situation ein Projekt initiiert, dessen Ziel darin besteht, gesundheits- und armutsgefährdete Haushalte durch ein innovatives Empowerment- und Bildungsprojekt zu befähigen und zu unterstützen, ihre Ernährungsversorgung selbst zu verbessern und eine ausreichende Nährstoffaufnahme für ihre Gesundheit zu erreichen. Wir unterstützen WOMEDA darin, das Projekt erfolgreich umzusetzen.

Umsetzung

Die Umsetzung der Ziele geschieht insbesondere durch die Unterstützung beim Anlegen von Obst- und Gemüsegärten, Ernährungslernmodule und den Aufbau von gemeinschaftlicher Erdnussbutterproduktion, um Einnahmen für Medikamente zu gewinnen.
NAHhaft e.V. unterstützt WOMEDA bei der Konzipierung, Finanzierung und Durchführung des Projekts.

Durch die gemeinsame Antragsstellung konnte bereits eine Grundfinanzierung von 8000 Euro durch die Erbacher Stiftung und hoffentlich in Kürze weiteren 25.000 Euro durch das Land Sachsen erreicht werden. Kosten für lebensrettende Notfallversorgungen, der Eigenanteil von NAHhaft sowie unsere eigenen Personalkosten sind darin nicht bzw. nur zum Teil enthalten. Ohne diese Kosten gedeckt zu haben, können wir das Projekt leider nicht voll umsetzen. Daher sind wir dringend auf Spenden angewiesen.

Eine Förderung ist möglich

Projektblog

Workshop-Gruppe mit Frauen in Tansania mit Masken

Trotz Corona-Pandemie läuft das Tansania-Projekt weiter. Nach Identifizierung von 200 Frauen konnten nun die ersten Workshops zu gesunder und nachhaltiger Ernährung, Anbau von Obst und Gemüse sowie auch Hygiene, Trinkwasser, etc. stattfinden.

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Ansprechperson

Alexander Schrode

Büro Dresden

+49 (0) 351 - 79 21 35 96

alexander.schrode(at)nahhaft.de

Kooperationspartner

WOMEDA (Women`s and Men`s for Destined Achievements)

NAHhaft-Projektteam

Alexander Schrode

Anja Schmidt

Laufzeit

01/2020 – 12/2020